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Informationen Früherkennung

Nachfolgend erhalten Sie eine objektive Übersicht aller Vor- und Nachteile von diverseren geeigneten und möglichen Untersuchungsmethoden. Ebenfalls werden Untersuchungen und Kombinationsmöglichkeiten angegeben.

Hinweis

Nicht alle folgend aufgelisteten Informationen sind für jeden Klienten und seine jeweilig gebuchten Untersuchungen zutreffend und relevant. Durchgeführt werden nur die Untersuchungen, die Sie mit dem Prescan-Personal zuvor besprochen haben und die in Ihrer Terminbestätigung aufgeführt sind.

Warum sollte ich eine Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen?

Unser Körper wandelt sich im Laufe des Lebens. Hormonhaushalt, Stoffwechsel und Zellwachstum unterliegen ständigen Veränderungen. Bei Frauen macht sich dies durch die Geburt eines oder mehrerer Kinder sowie durch die Wechseljahre in der Regel stärker bemerkbar als bei Männern. Zusätzlich bringen bei jedem die berufliche Tätigkeit, das Alter und der Lebensstil andere Risikofaktoren mit sich.

Nicht jede Veränderung im Körper wird demnach durch eine Krankheit verursacht. Umgekehrt führt aber auch nicht jede Krankheit sofort zu Beschwerden. Manche Krankheiten verlaufen in der Anfangsphase lange Zeit unbemerkt. Dass es Ihnen momentan gut geht, ist also kein zuverlässiger Indikator dafür, dass Sie auch wirklich gesund sind. Nicht umsonst betonen Gesundheitsexperten weltweit, wie wichtig medizinische Vorsorge bzw. Früherkennungsuntersuchungen sind.

Das Hauptziel des Screenings (auch “Früherkennungsuntersuchung" genannt) ist daher das frühzeitige Abklären bzw. Erkennen von Beschwerden und Risikofaktoren oder Vorstufen einer Erkrankung, sodass Sie rechtzeitig Behandlungs- bzw. Kontrollmaßnahmen einleiten können.

Außerdem hängt der Nutzen bzw. der Vorteil, an einem Screening teilzunehmen, immer davon ab, wie hoch das allgemeine, aber auch das persönliche Risiko für die Erkrankung ist. Unabhängig davon, ob man sich für eine Vorsorgeuntersuchung entscheidet oder nicht: Wenn Beschwerden auftreten, die einen beunruhigen, ist es immer wichtig, diese ernst zu nehmen und sie durch einen Arzt abklären zu lassen.

Mit modernsten bildgebenden Verfahren können heutzutage schon kleinste Abweichungen vom normalen Zustand diagnostiziert werden, die Sie noch gar nicht bemerkt haben. Die Chance auf Heilung oder günstige Beeinflussung einer Krankheit ist in den meisten Fällen wesentlich größer, wenn diese in einem frühen Stadium entdeckt und behandelt wird.

Wichtig ist hier zu erwähnen, dass die Untersuchungen, die zur Früherkennung eingesetzt werden, nicht immer dazu geeignet sind um eine absolut sichere Diagnose zu liefern. Zudem kann Früherkennung Krankheiten nicht verhindern. Die Vorsorgeuntersuchungen bzw. die Früherkennung dient zunächst der frühzeitigen Ermittlung von möglichen Auffälligkeiten oder Risiken, die dann, je nach Befund, mithilfe weiterer Untersuchungen genauer abgeklärt und behandelt werden können.

Verantwortung für Körper und Gesundheit übernehmen

Der Vorsorgestandard, wie er von den gesetzlichen und teilweise auch privaten Krankenversicherungen angeboten wird, wird all den individuellen Risiken und Wünschen nicht immer gerecht.

Bei Prescan® können Sie deshalb den Umfang Ihrer medizinischen Vorsorge auf Ihre individuellen Bedürfnisse abstimmen. Sie können sich auf ausgewählte Untersuchungen fokussieren oder sich bei einem Total Body Scan komplett durchchecken lassen.

Die Vorsorgeuntersuchungen von Prescan® eignen sich für jeden, der wissen möchte, wie es um seine Gesundheit bestellt ist, insbesondere für all jene, die familiär bzw. erblich vorbelastet sind. Eine Vorsorgeuntersuchung bei Prescan® bestätigt Ihren Gesundheitszustand unabhängig von Ihrem Hausarzt und gibt Ihnen gegebenenfalls die Möglichkeit, frühzeitig zu handeln.

Bei unseren Total Body Scan-Programmen kann ein großer Teil Ihres Körpers betrachtet werden. Während dieser Untersuchung werden standardmäßig die meisten vitalen Organe und Blutgefäße mit Hilfe des MRIs/MRTs (Magnetic Resonance Imaging: ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung der Gewebestrukturen im Körperinneren) kontrolliert.

Mit Hilfe eines MRTs verschafft man sich eine bildliche Übersicht über Schädel und Gehirn, Halsschlagadern, Oberbauch und Unterbauch. Auf diesen Bildern kann man außerdem auch grob die Lendenwirbelsäule, die Hüften und das Becken diagnostizieren. Bei spezifischen Beschwerden der Gelenke und/oder Wirbelsäule empfehlen wir Scans, bei denen man sich gezielt auf diese Körperstellen konzentriert.

Bei einem MRT macht man Gebrauch von ungefährlichen Magnetfeldern, anstelle von Röntgenstrahlen. In bestimmten Kliniken verwendet man während der Untersuchung ein Kontrastmittel, um ein noch deutlicheres Bild zu erhalten. Das Kontrastmittel gelangt, mittels Infusion in Ihrem Arm, in Ihren Körper. Dieses spezielle MRT-Kontrastmittel wird heutzutage oft verwendet. Nebenwirkungen (wie beispielsweise Hautallergien) treten nur selten auf. Schwerwiegende Kontrastmittelallergien treten so gut wie nie auf (ca. 1 : 8.000.000). Beachten Sie dabei, dass man das MRT-Kontrastmittel keinesfalls mit dem gefährlicheren Röntgenkontrastmittel vergleichen kann. Da Kontrastmittel durch die Nieren ausgeschieden werden, setzt man bei ernsten Nierenfunktionsstörungen keine Kontrastmittel ein.

Der Fokus der Magnetresonanztomographie, als Hauptbestandteil der Total Body Scan-Programme von Prescan, liegt auf den Organen und Schlagadern und nicht auf den Gelenken. Bei den Körperstellen, die wir mit Hilfe des MRTs untersuchen, gibt es viel zu diagnostizieren.

Einige Organe, wie beispielsweise Magen und Darm, sind jedoch weniger gut zu sehen. Mehr Informationen über Organe, die in den Total Body Scan Programmen weniger spezifisch diagnostiziert werden können, finden Sie unter der Rubrik “Limitierung Total Body Scan“ auf dieser Webseite.

Da man das Herz mittels MRT nicht gut betrachten kann (für präventive Zwecke), werden je nach Programmumfang in einer kardiologischen Untersuchung ein sogenanntes Ruhe- und Belastungs-EKG und eine Echokardiografie (Ultraschall des Herzens) erstellt. Während dieser Untersuchung werden außerdem die Lungen mit Hilfe eines Lungenfunktionstests untersucht. Zusätzlich kommt in einigen Programmen auch noch eine Blutentnahme, Stuhl- und Urinprobe zwecks Laboranalyse hinzu. Auch wenn nicht alles sichtbar gemacht werden kann, haben wir versucht ein so vollständiges Untersuchungsprogramm wie möglich aufzustellen, um ein gutes Bild von den meisten Organen und Blutgefäßen Ihres Körpers zu erhalten.

Wir helfen Ihnen gerne weiter.
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